Die Brachytherapie kann auf ausschließliche Weise (Monotherapie) oder zusammen mit anderen Behandlungsverfahren verwendet werden, beispielsweise mit äußerlicher Radiotherapie und der Hormontherapie. Bis Mitte der 1980-Jahre war die Behandlungsmethode des Prostatakrebs mit Brachytherapie der Einsatz von Implantaten.

Im Jahr 1992 wurde das System der hoch dosierten (HDR) Brachytherapie entwickelt.

Im Folgenden geben wir eine Beschreibung der zwei Modalitäten der Brachytherapie der Prostata. Sie bietet jedem Patienten auf individuelle Weise die angemessenste und wirksamste Behandlung für jeden Fall.

HDR-Brachytherapie für den Prostatakrebs.


Die Brachytherapie HDR (mit hoher Dosierung) wird normalerweise in Kombination mit einer Behandlung der traditionellen externen Radiotherapie und/oder Hormontherapie verwendet. Sie kann auch als Notfallbehandlung in den Fällen eingesetzt werden, in denen es zu einem Rückfall des Tumors nach einer radikalen Prostataektomie, externer Radiotherapie oder der Implantation von Seeds gekommen ist. Die HDR-Brachytherapie als Überdosis nach der äußerlichen Radiotherapie wird für folgende Patientengruppen empfohlen:

  • In jeglichem Stadium der festgestellten Krankheit, Stadien T1-T3b
  • Sie weisen eine Ausbreitung,extrakapsuläre Ausbreitung auf oder die Samenbläschen sind betroffen
  • Sie weisen jeglichen PSA-Wert auf, ohne die Evidenz einer metastatischen Krankheit
  • Sie weisen jeglichen Gleason-Score auf
  • Sie weisen eine perineurale Invasion auf, bewiesen durch TAC, RM oder Biopsie
  • Sie hatten vorher eine Transurethrale Resektion (RUT)
  • Sie weisen jede Größe der Prostata auf
  • Sie hatten vorher eine Radiotherapie oder sie hatten keine
  • Sie wurden vorher mit einer äußerlichen Strahlentherapie und/oder ständigen Implantaten behandelt, und haben zurzeit Rückfälle (lokale Rückfälle).
  • Sie weisen nach einer Radikalen Prostatatektomie lokale Rückfälle auf

Monotherapieprotokoll mit HDR-Brachytherapie.


In einigen ausgewählten Fällen kann man auch eine hochdosierte Brachytherapie verwenden, als alleinige Behandlung ohne äußerliche Radiotherapie oder Hormontherapie.

Es handelt sich dabei auch um Fälle, bei denen die Patienten Kandidaten für eine Brachytherapie mit Sees wären. Aber da sie vorher eine Transurethrale Resektion aufwiesen, wird diese nicht empfohlen.

Aber es können erfolgreich Implantate mit Seeds aus dem 125 Iod als einzige Behandlung eingesetzt werden. Ebenso kann man erfolgreich die Implantate der HDR-Brachytherapie verwenden, ohne die Notwendigkeit, ergänzende Behandlungen durchzuführen.

Eine ausgewählte Patientengruppe wird nach dem HDR Monotherapieprotokoll behandelt.

Wie man sieht, werden die Patienten, die vorher eine RTU Transurethrale Resektion) hatten, nicht ausgeschlossen. Das Verfahren der hochdosierten (HDR) Brachytherpaie besteht in einem Implantat, das die Dosis in 4 Fraktionen bereitstellt.

Verfahren der HDR-Brachytherapie (hochdosiert)


tratamiento cancer de prostata

Der Arzt entscheidet nach der Prüfung der Krankengeschichte des Patienten und der letzten Analysen über die Art der Behandlung, die durchgeführt wird. Dies erfolgt bei der ersten Sprechstunde. Falls dies notwendig ist, werden anschließend eine präoperative Studie (vollständige Blutanalyse mit Gerinnungsproben, Thorax-Radiographie und EKG) und eine Erweitungsstudie beantragt, die zur nächsten Sprechstunde mitgebracht werden müssen, zu der Patient für das Implantat kommt.

Am Tag der Einsetzung erfolgt eine Epiduralanästhesie. Der Patient wird in die Behandlungsposition gebracht, die dem Arzt einen breiten Zugang zum Damm erlaubt. Für die Anwendung werden eine Leitungsgerät und ein paar Katheter für eine flexible Behandlung eingesetzt.

Unter Ultraschallkontrolle in Echzeit werden die Prostata und ihre Begrenzungen gefunden, das Gerät in der richtigen Größe wird am Damm angebracht und so geleitet, dass es die gesamte Prostata abdeckt. Das Gerät wird manuell gestützt, während die flexiblen Röhren eingeführt werden, so dass der Arzt eine größere Kontrolle beim Anbringen der Schläuche hat und die richtige Position und Führung finden kann. Unter Verwendung der geeigenten Größe der Halterung und der Führung unter Ultraschallkontrolle werden die Führungsschläuche angebracht. Dabei wird jede Prostatagröße, perineurale Invasion, extrakapsuläre Ausbreitung oder Betroffenheit der Samenbläschen, die vorliegen könnten, entsprechend behandelt. Die große Anpassungsfähigkeit des HDR-Implantats erlaubt es sogar, Prostatas großer Größe zu behandeln, ohne dass man die Anzahl der eingesetzten Nadeln erhöhen muss. Der Schambogen kann beim Anbringen der geraden Nadeln im Weg sein, aber dieses Problem wird durch die Verwendung elastischer Führungsschläuche vermieden.

Sobald die elastischen Schläuche in Position sind, wird das Gerät am Damm angenäht, um das Implantat zu stabilsieren. Ein strahlenundurchlässiger Katheter wird an der Blase angebracht, um das Austreten des Urins und die Visualisierung der Harnröhre in Röntgenbildern zu erleichtern. Man pflegt auch einen Katheter am Rektum einzuführen, um einen strahlenundurchlässigen Kontrast zu erhalten, der es erlaubt, ihn in einer Radigraphie zu identifizieren. Sobald sich der Patient von der Spinalanästhesie erholt, wird er in den Simulationsraum geführt, um das CT durchzuführen.

Nachdem die Bilder erhalten wurden, wartet der Patient in einem Zimmer unserer Einrichtung, bis der Behandlungsplan erstellt wurde. Dafür werden spezielle Computer, die so genannten Planer, eingesetzt. Es werden die Behandlungsparameter berechnet, so dass die Prostata die korrekte Dosis erhält, während die Dosen reduziert wird, welche die Harnröhre, der Enddarm und die Blase erhalten.

Sobald der Physiker und der Arzt den Brachytherapieplan angenommen haben, wird der Patient in den Behandlungsraum verlegt, wo die Katheter an das Gerät angeschlossen werden. Bevor die Behandlung durchgeführt wird, überprüft das System selbst, ob alle Schläuche richtig angeschlossen sind und ob die Behandlung ohne Nebenwirkungen stattfinden kann. Ab diesem Zeitpunkt ist der Patient allein im Behandlungssaal, aber er wird durch eine geschlossenen Kreis von Bildschirmen und Gegensprechanlagen ständig überwacht.

Der Patient spürt keine Schmerzen und ist entspannt. Im Allgemeinen hört man ein paar "Klicks", während die Energie durch die einzelnen Leitungsschläuche geleitet wird. Die durchschnittliche Dauer der Behandlung beträgt zwischen 10 bis 20 Miunten. Nach der Behandlung wird das Behandlungsgerät wieder ins Lager gebracht. Der Patient ist zu keiner Zeit radioaktiv. Er kehrt in sein Zimmer zurück und nach ein paar Stunden wird die zweite Behandlung durchgeführt.

Diese zweite Behandlung erfordert viel weniger Zeit, da man die Simulation und Planung nicht erneut durchführen muss. Nach der zweiten Behandlung (oder der dritten, falls der Patient eine Monotherapie HDR) macht, werden die Katheter und das Gerät entfernt. Dafür ist keine Anästhesie erforderlich. Nach der Entfernung der flexiblen Nadeln wird mit leichtem Druck Gaze auf dem Perineum angebracht, um das Entstehen von Hämatomen zu verhindern. Der Patient kehrt in sein Krankenhauszimmer zurück ist, wo er überwacht wird, bevor er entlassen wird.

Wenn es nötig ist, dann kann das zweite Implantat eine Woche danach erfolgen, und zwar nach dem bereits beschriebenen Verfahren.

3D Dosimeter aufbauend auf CT.

dosimetría 3D basada en TC

Dieses Bild verwendet man, um die Implantate zu bewerten. Dabei benutzt man ein 3D-Programm, das auf den Bildern des CT basiert. Das Bild zeigt das Implantat in 3D. Es kann rotieren, um die Abdeckung der Strahlung an der Prostata und in der Nähe zu anderen Strukturen zu visualisieren, beispielsweise des Rektums.

Verteilungen der Dosis der HDR-Implantate

dosis de implantes HDR

Dies ist eine Seitenansicht eines Prostataimplantats, erstellt vom IMOR-Institut, das die Isodose der Strahlung zeigt.

Es wird der zentrale Bereich der aufgetretenen Verringerung der Dosis gezeigt, die von den Physikern errechnet wird, um die Dosis zu verringern, welche die Harnröhre erhält. Die rote sichtbare Linie um das Implantat ist die Isodose der verschriebenen Dosis. In ihrer natürlichen Position stützt sich die Prostata auf die Rektalwand, getrennt durch eine dünne Lamelle, genannt Faszie. Wenn der Arzt bei der Nutzung des Festgerätesdie flexiblen Nadeln einführt, erhebt sich gleichzeitig die Prostata, entfernt sich von der Rektalwand, um die Dosis bedeutend zu verringern, welche das Rektum erhält.

Mit dem System der Hochdosierung HDR bleibt die Prostata während der Behandlung mit den Kathetern in Position , und die Katheter behalten ihre Position aufgrund der Befestigungsplatte. Wenn der Patient sich bewegt, dann bewegt sich das Implantat mit ihm. Die HDR-Brachytherapie ist eine der präzisesten Methoden der Zufuhr der Radiotherapie, die es in der Gegenwart gibt.

Prostata-Brachytherapie mit ständigen Seedimplantaten.


Die ständigen Seedimplantate sind eine Form der interstiziellen Brachytherapie mit niedriger Dosierung. Das verwendete Isotop ist Iod-125. Diese kleinen Seeds (1 mm x 5 mm) werden in die Prostata eingefügt, wo sie permanent bleiben, wobei jedoch die Strahlung immer weniger wird.

Die permanenten Seed-Implantate werden als Monobehandlung bei Prostatatumoren verwendet, bei denen es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass nur die Prostata befallen ist, und deshalb die Notwendigkeit einer Kombination mit einer externen Radiotherapie oder Hormontherapie nicht besteht. Die ständigen Implantate sind eine ideale Behandlung für diese Fälle, die in einer Tagesklinik durchgeführt werden kann. Der Patient kann wenige Stunden nach dem Einsetzen der Implantate nach Hause gehen. Die Kriterien für die Anwendung der ständigen Samenimplantate sind:



  • Stadium T1-T2b
  • Prostatischer Umfang < 60 cc
  • PSA<=10
  • Gleason <= 6
  • Keine bedeutenden obstruktiven Symptome
  • Keine perineurale Invasion
  • Keine vorherige Transurethrale Resektion (TUR)

Verfahren der Brachytherapie mit ständigen Seedimplantaten.



In der ersten Sprechstunde wird die Krankengeschichte des Patienten überprüft, und der Arzt am IMOR-Institut legt den Typ der Behandlung fest, die zu befolgen ist und informiert den Patienten entsprechend. Falls nötig wird eine präoperative Studie (vollständige Blutanalyse, mit Prüfungen der Gerinnung und Ionogramm, Elektrocardiogramm und Thorax-Röntgen) beantragt, die beim ersten Termin mitgebracht werden muss.

Im Augenblick des Implantats wird der Patient in die Behandlungsposition gebracht, wobei nur eine Periduralanästhesie durchgeführt wird. Die Führungsplakette der Nadel wird vor dem Damm angebracht, der Bereich zwischen dem Hodensack und dem Anus. In der gleichen Behandlungsposition wird eine transrektale Echographie durchgeführt, um die Form, Lage und die Größe der Prostata zu bestimmen. Das Bild der Prostata wird elektronisch digitalisiert und an den Planungscomputer gesendet, wo er auf eine kalibriertes Gitter gelegt wird. Der Physiker führt die ausführlichen Berechnungen durch, um die Lage festzustellen, die jeder einzelne Seed und seine Koordinaten einnehmen müssen, um die korrekte Dosis für die gesamte Prostata zu verabreichen, wobei die Harnröhre und das Rektum geschützt werden. Damit erhält man ein Bild der Prostata und eine Liste der Koordinaten der Nadeln für die Brachytherapie und die Anzahl der Seeds, die jede einzelne tragen muss. Der Arzt führt nacheinander alle Leitnadeln durch die vorher vom Planungscomputer gewählten Öffnungen der Klappe ein, und zwar durch den Damm, bis die Prostata erreicht wird, wobei er von den Bildern des Ultraschallgerätes geleitet wird. Nachdem jede Nadel in Position ist, werden die Seeds laut den Angaben der Planung eingeführt. Die Anzahl der Seeds ist variabel, aber meist werden 50 bis 100 je nach Größe der Drüse benutzt.

Indem die Verteilung der dreidimensionalen Dosis angezeigt wird, kann man feststellen, dass die Referenz-Isodose die ganze Prostata abdeckt. Falls man einen Bereich sieht, der nur wenig abdeckt ist, dann kann man zusätzliche Seeds in benachbarten Positionen anbringen, damit die gesamte Prostata korrekt behandelt wrid.

Abschlussbetrachtungen

Die Brachytherapie ist eine sehr effektive und sehr verträgliche Behandlung.

Nach den bis in die Gegenwart gemachten Erfahrungen kann man davon ausgehen, dass die langfristig erzielten Ergebnisse mindestens so gut wie die von Radikaloperationen sind, aber der Patient hat nach einer solchen Behandlung eine viel höhere Lebensqualität. Die Nebenwirkungen der Brachytherapie sind minimal und vor allem vorübergehend, ein paar Wochen nach der Behandlung hören sie vollständig auf.

Das IMOR-Institut für Onko-Radiotherapie ist ein Vorreiter in der Brachytherape an der Prostata. Es verfügt über die fortschrittlichsten technischen Geräte auf dem Markt, um für jeden Fall die richtige Technik einzusetzsen.

Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, sie werden von Fachpersonal und nach den höchsten Qualitätsstandards betreut.

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